Lernen für eine Wiederholungsprüfung Teil 3 Wiederholungsphase

Lernen für eine Wiederholungsprüfung Teil 3 Wiederholungsphase

Lernen für eine Wiederholungsprüfung Teil 3 Wiederholungsphase

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Die Lernphase und die Wiederholungsphase laufen meist parallel. Erst wenn die Prüfung schon unmittelbar bevorsteht, sollte die Lernphase abgeschlossen sein und nur noch wiederholt werden.

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Memorieren erfolgt in 3 Stufen

1.     Einprägen / speichern

2.     Repetieren / festigen

3.     Rekonstruieren / abrufen

 

1.     Einprägen / speichern:

Dieser Schritt ist sehr wichtig, denn die häufigsten Fehler passieren beim Einprägen. Wenn die Information nicht richtig gespeichert ist, gibt es Fehler beim Abrufen. Deshalb muss man beim Einprägen sehr genau sein und auch auf die Emotionen, die Umgebung und die Geräusche achten. Führe sorgfältig die Einprägungsphase sorgfältig durch.

 

2.     Repetieren / festigen

Um einen guten Lernerfolg zu erzielen ist es wichtig die Informationen zu wiederholen. Die erste Wiederholung sollte gleich nach dem Lernvorgang erfolgen. Dann sollte eine Pause eingelegt werden. In der Pause kann man verschiedene Tätigkeiten machen: zum Beispiel Sport oder gesund Essen, Kochen oder im Garten etwas pflegen, zeichnen, schlafen ……….

 In dieser Pause bemerken wir oft, dass das Gelernte noch in unseren Kopf herumschwirrt. Auf einmal treten Fragen auf, die man noch einmal nachlesen will oder Unsicherheiten. Um das Gedächtnis zu entlasten wäre es gut sich kurz die Gedanken zu notieren und in der nächsten Lernphase die Fragen zu beantworten.

Am Abend vor dem Schlafen gehen sollte man noch einmal das gelernte Wiederholen. Dabei ist es wichtig 2x zu wiederholen. Wichtig ist dabei auch konzentriert zu sein, damit keine Flüchtigkeitsfehler auftreten.

Am nächsten Tag notiert man sich Schlüsselwörter, das sind wichtige Begriffe auf Karteikarten oder einer Mindmap.

Bei jeder Wiederholung sollten immer zwei Einheiten sein, ein Doppelpack. Nach der erst Wiederholung sollte einigen Sekunden später das Vergessene noch einmal wiederholt werden, dann nach 30 Minuten erfolgt die zweite Wiederholung, das bewirkt eine bessere Speicherung.

 

Wenn der Lernstoff schon eingeprägt ist, erfolgen die Wiederholungsphasen. Besonders empfehlenswert ist die 1,2,5 Methode.

Nach dem ersten Tag Wiederholung folgt der zwei Tage wieder eine Doppelpack-Wiederholung, dann nach 5 Tagen eine weitere Wiederholung.

Dann nach einer Woche, zwei Wochen und 5 Wochen die nächsten Wiederholungen.

Als Nächstes nach einem Monat, nach 2 Monaten und nach einem ½ Jahr. Jetzt sollte das Wissen gut verankert sein.

3.     Rekonstruieren / abrufen

Die wichtigste Voraussetzung, dass das Rekonstruieren funktioniert ist, wie die Information gespeichert wurde und ob die Wiederholungen stattfanden.

 Auch die Emotionen werden beim Lernen mitgespeichert. Deshalb beim Lernen keinen Frust oder Ärger mitlernen, denn das mindert den Lernerfolg. In der ersten Phase wurde schon eine Analyse gemacht, warum es zu einer Nachprüfung kam und es wurden schon Lösungen erarbeitet. Deshalb sollten hier keine negativen Emotionen aufkommen.
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Fazit

Lernen – einprägen – Wiederholen laufen parallel ab.

Nur in den letzten Tagen vor der Prüfung soll nichts Neues mehr gelernt werden, sondern nur gefestigt und wiederholt werden.

Emotionen spielen eine wichtige Rolle beim Lernen. Diese werden mitgespeichert.