Lernen für eine Wiederholungsprüfung Teil 2 - Lernphase

Lernen für eine Wiederholungsprüfung Teil 2 - Lernphase

Lernen für eine Wiederholungsprüfung
( Teil 2 Lernphase)

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Frisch erholt und mit neuen Kräften gestärkt geht es nun an die Lernphase.

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1.     Der Arbeitsplatz

Dein Arbeitsplatz ist für die Lernphase sehr wichtig.
Folgende Punkte sollten beachtet werden:

·       Ordnung (räume deinen Schreibtisch zuerst ab und lege nur Dinge auf deinen Schreibtisch, die du für diese Lernphase brauchst)

·       Gutes Licht (Tageslicht und am Abend eine gute Schreibtischlampe)

·       Arbeitsmaterial muss griffbereit sein (Schreibzeug – Federpenal, Lineal, Schere, Klebstoff)

·       Etwas zu trinken (Glas mit Wasser oder Trinkflasche)

·       Uhr (Wecker, der dir bei der Zeiteinteilung hilft)

·       Lernplan mit Stift zum abhaken

·       Lüften

·       Keine Spielsachen oder Dinge die ablenken

·       Handy nur auf Flugmodus

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2.     Die Planung, Checkliste


Die Planung sollte schon im Teil 1 erfolgt sein. Überprüfe und ergänze jetzt diesen Punkt noch einmal.

·       Schaffe dir einen Überblick über den Prüfungsstoff (mache eine Mindmap oder Lernplakat). Notiere dir Schlüsselwörter (Stichwörter), das sind Wörter die in Überschriften vorkommen oder im Merktext besonders hervorgehoben werden.

·       Was ist zu lernen?

·       Erstelle einen Zeitplan (schätze die Zeit, die du für die Tätigkeiten zuerst ab, dann überprüfe, ob deine Annahme richtig war und korrigiere die Fehler).

·       Plane einen Zeitpolster ein, denn es dauert manches länger als angenommen und so vermeidet man negativen Stress.

·       Überlege dir deine ideale Lernmethode, deinen Lernweg. Dabei kann MEG-Denkwelt dir helfen. Wir können aus einem Pool von verschieden Methoden mit dir gemeinsam den für dich richtigen Lernweg finden.

·       Manches Mal hilft die Erstellung einer Lernbiografie, den richtigen Lernweg zu finden.

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3.     Motivation


Die Motivation ist der Antrieb etwas zu tun. Ohne Motivation bleiben wir passiv.
Es gibt die Motivation, die von außen kommt. Z.B.: Ich muss lernen, weil meine Eltern es wollen oder ich lerne, weil ich ein Ziel habe, oder weil ich Angst habe zu versagen……

Eine Motivation von innen ist: Ich lerne, weil ich Freude am Lernen habe, weil es mich interessiert, ich lerne, weil es mir ein Gefühl des Glückes vermittelt…..

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4.     Belohnung


Kleiner Belohnungen steigern oft die Motivation.
Tipp: Stelle dir einen Belohnungskatalog zusammen und halte diesen auch ein.
z.B.: wenn ich das Stoffgebiet als Mindmap bearbeitet habe trinke ich Tee oder esse einen Apfel oder rufe ich meine Freundin an………………

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5.     Pausen


Pausen sind sehr wichtig beim Lernen. In der Pause soll man vom Lernplatz gehen, vielleicht einige Streckübungen machen, ein Glas Wasser trinken und ein wenig lüften.

Wenn man knapp vor dem Schlafen gehen noch eine Wiederholung einlegt, kann sich dieser Stoff im Schlaf festigen.

Folgende Zeiteinteilung wäre effektiv beim Lernen.

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Längere Pause

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6.     Lernmethode

Wende beim Lernen verschiedene Lernmethoden an, denn unser Gehirn braucht Abwechslung.

 

 

 

Fazit

Lernplan einhalten

Lerngesetze berücksichtigen (zuerst einen Überblick verschaffen, dann Details lernen)

Regelmäßig – täglich lernen (außer am Wochenende)

Teilerfolge belohnen (Belohnungssystem)

Wiederholen – gesunder Schlaf

Viel Bewegung an der frischen Luft

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