Eselsbrücke – Expertenbrücke Teil 2: Mnemotechnik - Merkhilfe

Eselsbrücke – Expertenbrücke Teil 2: Mnemotechnik - Merkhilfe

Ein anderer Weg sich Wissen anzueignen sind Merkhilfen, Mnemotechniken oder Eselsbrücken. Dabei gibt unterschiedliche Methoden, diese können auch miteinander kombiniert werden. Das Lernen erfolgt selten geradlinig, wie auch das Bild der Lernkurve zeigt. Vieles von den Lerninhalten wird wieder vergessen. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass beim Lernprozess unser Gehirn aktiv ist und der Lernstoff geübt und wiederholt wird.

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 Es gibt einige Methoden, damit die Lerninhalte besser im Gehirn verankert werden. Die Inhalten werden dadurch abrufbar und nicht vergessen.

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 Die Konzentration fällt manchmal beim Lernen schwer. Es entsteht das Gefühl unser Gehirn sei nicht fähig Informationen aufzunehmen.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass wir mehr an Wissen behalten, wenn wir:

1.     es aktiv uns aneignen

2.     eine Mnemotechnik dafür verwenden (Merksätze, Reime, Wortbilder - Assoziationen)

3.     das gelernte Wiederholen

Schon in früheren Zeiten entstand die Idee, Gedankenbrücken zu bauen, so dass Fakten besser in unserem Bewusstsein gelangen und verankert werden, damit die Information nicht vergessen wird. (auch Eselsbrücke genannt)

Viele Philosophen beschäftigten sich schon seit der Antike mit diesem Thema und zeigten verschiedene Lösungswege auf und entwickelten Merktechniken.

Im 16. Jahrhundert entstand eine Merktechnik, die in Anlehnung zu den Bauwerken der  Eselsbrücken angelegt wurde. Wir nennen diese Eselsbrücken Gedankenbrücken. Sie sind Merkhilfen, die durch eine Geschichte, einen Reim oder eine andere Codierung zur Information führt.

Eselsbrücken sind sehr effiziente Lernhilfen, wenn man die Technik versteht sie zu bauen und in Folge dessen dann übt. So können sich diese Assoziationen rascher bilden und ersparen langweilige Lernarbeit.

Jedoch wurde und wird das Wort Esel in der heutigen Zeit immer negativer belegt. Dementsprechend stellen sich bei diesem Wort oft und schnell negative Gedankenbilder ein. So dumm wie ein Esel. Jemand sitzt in der Eselsbank. Eselsohren soll man in Büchern und Heften vermeiden.- dies sind nur einige Beispiele.

Aus diesem Grund wäre die Bezeichnung Expertenbrücke besser. Denn nur, wenn man sich mit dieser Technik oft beschäftigt, ist die Anwendung einfach und man entwickelt sich zum Experten.

Expertenbrücken dienen als Merkhilfe, sie unterstützen beim Lern- und Merkprozess.

·       Eselsbrücken sind Schummel Zetteln im Kopf

·       Mit einer Expertenbrücke (Eselsbrücke) ein kleiner Umweg zum Ziel

Im Teil 3 erfahren Sie mehr über wie man Expertenbrücke bilden kann und einige Anwendungsbeispiele dazu.

Teil 1: Eselsbrücke – Expertenbrücke Teil 1: Wie kommt es zum Namen Eselsbrücke?


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