FAQ · Lerncoaching für Studenten
Wann ist ein Lerncoach für Studenten sinnvoll?
Auch nach einer nicht bestandenen Prüfung oder vor wichtigen letzten Prüfungen im Studium kann Lerncoaching eine Möglichkeit sein, die eigene Vorbereitung neu zu strukturieren.
Entscheidend ist dabei nicht, möglichst viele allgemeine Lerntipps zu sammeln. Viel wichtiger ist die Frage: Was hindert dich persönlich gerade daran, so zu lernen, wie es für dein Studium und dein Ziel sinnvoll wäre?
Bei MEG-DenkWelt wird diese individuelle Begleitung mit einem klar abgegrenzten 49-Tage-Programm und persönlichen Online-Coachings verbunden.
- Lesedauer
- 10 Min. Lesezeit
- Aktualisiert
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- Autor
- Ing. Monika Zandra M.A.
Woran erkenne ich, dass ein Lerncoach für mich sinnvoll sein könnte?
Viele Studierende wissen grundsätzlich, dass sie lernen müssen. Die eigentliche Schwierigkeit liegt häufig darin, wie sie anfangen, ihren Lernstoff organisieren und ihre Vorbereitung konsequent umsetzen.
Lerncoaching kann beispielsweise interessant sein, wenn du dich in einer oder mehreren Situationen wiedererkennst:
- Du schiebst das Lernen regelmäßig auf.
- Große Stoffmengen überfordern dich und dir fehlt ein klarer Plan.
- Du investierst viel Zeit, bist mit deinem Lernerfolg aber nicht zufrieden.
- Du wechselst ständig zwischen verschiedenen Lernmethoden.
- Neben Beruf, Studium oder anderen Verpflichtungen fehlt dir eine funktionierende Lernstruktur.
- Du hast eine Prüfung nicht bestanden und möchtest deine bisherige Vorbereitung verändern.
- Vor einer wichtigen Prüfung steigt der Druck zunehmend.
- Du befindest dich in der Abschlussphase deines Studiums und möchtest die letzten Prüfungen gezielt angehen.
- Du hast gelernt, kannst dein Wissen in der Prüfung aber nicht so abrufen, wie du es dir vorgenommen hast.
Nicht jeder dieser Punkte bedeutet automatisch, dass du einen Lerncoach brauchst. Wenn dieselben Schwierigkeiten jedoch immer wieder auftreten und eigene Lösungsversuche wenig verändern, kann eine individuelle Betrachtung sinnvoll sein.
Was macht ein Lerncoach mit Studenten?
Ein Lerncoach unterstützt dich dabei, deinen eigenen Lernprozess genauer zu betrachten und gezielt weiterzuentwickeln.
Je nach Situation können dabei beispielsweise Lernorganisation, Zeitplanung, Lernstrategien, Prokrastination oder Prüfungsvorbereitung relevant sein.
Professionelles Lerncoaching sollte jedoch nicht nach dem Prinzip funktionieren: „Hier ist die perfekte Lernmethode – wende sie einfach an.“
Studierende unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Ausgangssituation, ihrer Anforderungen und ihrer Ziele. Was bei einer Person funktioniert, muss deshalb nicht automatisch für die nächste Person geeignet sein.
Genau hier liegt der Vorteil einer individuellen Begleitung: Es geht nicht darum, möglichst viele Methoden kennenzulernen, sondern herauszufinden, was für deine konkrete Situation hilfreich sein kann.
Was ist der Unterschied zwischen Lerncoaching und Nachhilfe?
Wenn dir beispielsweise Grundlagen eines Studienfachs fehlen oder du bestimmte Inhalte nicht verstehst, kann fachliche Nachhilfe sinnvoller sein.
Wenn du den Stoff grundsätzlich verstehst, aber Schwierigkeiten mit Lernorganisation, Zeitplanung, Aufschieben, Lernstrategien oder Prüfungsvorbereitung hast, kann Lerncoaching die passendere Richtung sein.
Manchmal können sich beide Formen der Unterstützung auch ergänzen.
Hilft Lerncoaching bei Prokrastination im Studium?
Lerncoaching kann bei wiederkehrendem Aufschieben sinnvoll sein, wenn das Aufschieben mit dem eigenen Lernprozess zusammenhängt.
Denn der Vorsatz „Morgen fange ich wirklich an“ löst das zugrunde liegende Problem häufig nicht.
Große Stoffmengen, fehlende Prioritäten, ungünstige Lerngewohnheiten, Zeitdruck oder negative Erfahrungen mit früheren Prüfungen können dazu beitragen, dass der Einstieg ins Lernen immer schwieriger wird.
Deshalb ist es sinnvoll, nicht nur das Aufschieben selbst zu betrachten, sondern auch die Frage:
Genau dort können wichtige Ansatzpunkte für Veränderungen liegen.
Kann ein Lerncoach nach einer nicht bestandenen Prüfung sinnvoll sein?
Ja. Gerade nach einer nicht bestandenen Prüfung kann es sinnvoll sein, die bisherige Vorbereitung genauer zu betrachten, bevor du einfach auf dieselbe Weise weiterlernst.
Dabei können beispielsweise folgende Fragen relevant sein:
Hast du rechtzeitig begonnen? War deine Lernplanung realistisch? Hat deine Lernstrategie zur Prüfungsform gepasst? Konntest du dein Wissen ausreichend festigen und abrufen? Oder war die Prüfungssituation selbst eine besondere Herausforderung?
Eine nicht bestandene Prüfung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass du beim nächsten Mal einfach mehr lernen musst.
Manchmal muss nicht die Lernmenge verändert werden, sondern die Art, wie die Vorbereitung organisiert wird.
Ist Lerncoaching vor den letzten Prüfungen im Studium sinnvoll?
Das kann besonders dann sinnvoll sein, wenn du fachlich bereits weit gekommen bist, aber bei den letzten Prüfungen feststeckst.
Gerade am Ende eines Studiums kann sich die Bedeutung einzelner Prüfungen verändern. Plötzlich geht es gedanklich nicht mehr nur um eine Prüfung, sondern um den ersehnten Studienabschluss.
Vielleicht liegt bereits ein nicht bestandener Prüfungsantritt hinter dir. Vielleicht zieht sich dein Studium länger als geplant. Oder du merkst, dass der zunehmende Druck deine Vorbereitung eher erschwert als verbessert.
In dieser Situation kann Lerncoaching dabei unterstützen, den Blick wieder auf das zu richten, was du in deiner Vorbereitung konkret beeinflussen kannst.
Muss ich große Lernprobleme haben, damit Lerncoaching sinnvoll ist?
Nein.
Du musst nicht warten, bis du überhaupt nicht mehr weiterweißt.
Auch wenn du dein Studium grundsätzlich gut bewältigst, kannst du an einen Punkt kommen, an dem du deine Lernorganisation verbessern, effizienter lernen oder dich gezielter auf eine anspruchsvolle Prüfungsphase vorbereiten möchtest.
Lerncoaching ist deshalb nicht ausschließlich eine Unterstützung bei Problemen. Es kann auch darum gehen, den eigenen Lernprozess bewusster und strukturierter zu gestalten.
Wie unterscheidet sich das Lerncoaching bei MEG-DenkWelt von einzelnen Coachingstunden?
Bei MEG-DenkWelt steht nicht eine einzelne Coachingstunde für sich.
Das Lerncoaching verbindet ein abgeschlossenes 49-Tage-Programm mit individuellen Online-Coachings. Damit erhältst du einen klar definierten Rahmen und gleichzeitig persönliche Begleitung für deine individuelle Studiensituation.
Der Zeitraum ist bewusst begrenzt. Du entscheidest dich also nicht für eine zeitlich offene Coachingbegleitung.
Dabei musst du weder 49 Tage lang ständig lernen noch täglich an einem Coaching teilnehmen. Die 49 Tage bilden den Rahmen, in dem du dich mit deinem persönlichen Lernprozess beschäftigst und Veränderungen in deinem Studienalltag umsetzen kannst.
Warum reichen allgemeine Lerntipps manchmal nicht aus?
Tipps zu Lernmethoden, Zeitmanagement und Prüfungsvorbereitung sind heute schnell verfügbar. Trotzdem lösen sie nicht automatisch ein individuelles Lernproblem.
Denn zu wissen, was theoretisch funktionieren könnte, ist etwas anderes, als herauszufinden, was du in deiner konkreten Situation tatsächlich brauchst und umsetzen kannst.
Genau deshalb kann persönliche Begleitung einen Unterschied machen: Nicht die Anzahl der Methoden steht im Mittelpunkt, sondern die gezielte Arbeit an deiner individuellen Situation.
Wann ist Lerncoaching nicht die richtige Unterstützung?
Auch das gehört zu einer seriösen Einschätzung.
Wenn dir hauptsächlich fachliches Wissen fehlt, kann Nachhilfe oder eine andere fachliche Unterstützung geeigneter sein.
Lerncoaching ersetzt außerdem keine medizinische, psychologische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn psychische oder gesundheitliche Beschwerden im Vordergrund stehen, sollte entsprechende professionelle Unterstützung in Anspruch genommen werden.
Ein seriöses Lerncoaching verspricht deshalb weder Prüfungserfolge noch eine bestimmte Note. Es unterstützt dich dabei, an den Bereichen deines Lernprozesses zu arbeiten, die du selbst beeinflussen kannst.
Wie finde ich heraus, ob ich einen Lerncoach brauche?
Drei Fragen können dir bei einer ersten Einschätzung helfen:
- Verstehe ich den Lernstoff grundsätzlich, habe aber Schwierigkeiten mit der Umsetzung?
- Wiederholen sich Probleme wie Aufschieben, fehlende Struktur oder Schwierigkeiten bei der Prüfungsvorbereitung?
- Habe ich bereits versucht, diese Schwierigkeiten allein zu lösen, falle aber immer wieder in dieselben Muster zurück?
Wenn du dich darin wiedererkennst, kann ein Lerncoach eine sinnvolle Unterstützung sein.
Ob das 49-Tage-Lerncoaching von MEG-DenkWelt zu deiner persönlichen Situation passt, musst du nicht allein beurteilen.
In einem kostenlosen Erstgespräch kannst du zunächst schildern, wo du im Studium gerade stehst, was dir beim Lernen Schwierigkeiten bereitet und welches Ziel du erreichen möchtest.
Anschließend lässt sich gemeinsam einschätzen, ob Lerncoaching für dein Anliegen grundsätzlich der passende Weg ist.
Fragen & Antworten
Passt Lerncoaching zu deiner Situation?
In einem kostenlosen Erstgespräch kannst du schildern, wo du im Studium gerade stehst und was dir beim Lernen Schwierigkeiten bereitet. Gemeinsam lässt sich einschätzen, ob Lerncoaching für dein Anliegen grundsätzlich der passende Weg sein kann.
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