Tipps für die vorweihnachtliche Zeit und die Zeit der  Weihnachtsferien zum Lernen für Prüfungen Teil 1

Tipps für die vorweihnachtliche Zeit und die Zeit der Weihnachtsferien zum Lernen für Prüfungen Teil 1

Tipps für die vorweihnachtliche Zeit und die Zeit der  Weihnachtsferien zum Lernen für Prüfungen Teil 1

Die Zeit knapp vor Weihnachten ist für viele Studierende sehr stressig. Es ist ein Phänomen, welches jedes Jahr auftaucht, alles muss noch schnell vor Jahresende absolviert werden. Einerseits sind da die Termine für das Studium, welche noch mit Aufgaben und Prüfungen gefüllt sind und andererseits familiäre Verpflichtungen sowie das Besorgen von Geschenken.

Es kommt einem so vor, als müsse nun noch vor Ende des Jahres alles schnell erledigt werden.

Die Gedanken kreisen einerseits um das Studium und was noch schnell alles erledigt werden muss und andererseits um Weihnachten, die Familie und die Freunde. Überall im Radio, Fernsehen, in den Geschäften spricht man von Weihnachten. Gesellige Treffen bei Punschständen am Adventmarkt dürfen auch nicht fehlen. Dabei werden die Leistungen und Pläne für Weihnachten besprochen, jeder versucht in dieser Zeit so viel, als möglich zu schaffen. Der Stress und die inneren Belastungen nehmen zu.

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Der dadurch entstandene Druck aus Studium und Privatleben und kann sehr belastend sein. Da ist es hilfreich, Strategien zu haben, wie man in so einer Situation sich schnell entspannen kann, um für wieder zu sich selbst zu finden.

Im Folgenden finden Sie einige Tipps, die Ihnen sowohl beim Studium als auch im privaten Leben helfen werden, die Vorweihnachtszeit und Weihnachtszeit angenehm zu verbringen.

1.     Kommunikation und Emotionen

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Emotionen haben sehr starken Einfluss auf unser Leben. So können negative Gedanken das Lernen blockieren. Im limbischen System entstehen die Emotionen und beeinflussen unseren Alltag. Doch wir sind unseren Gefühlen nicht ausgeliefert. Dank unseres Willens, sowie unserer Denkweisen können wir Einfluss auf unsere Emotionen nehmen.

Eine gelungene Kommunikation ist für uns sehr wichtig. Doch was ist eine gelungene Kommunikation? Schulz von Thun hat dies sehr gut in seinen vier Ohren-Prinzip erklärt. Er meint, wir nehmen eine Information immer mit eines oder mehreren dieser Ohren auf, denn jede Kommunikationsnachricht hat vier Seiten, nämlich die Sachebene, die Appellebene, die Selbstoffenbarungsebene und Beziehungsebene.

Laut Watzlawick muss sich der Sender immer vergewissern, dass der Empfänger ihn richtig verstanden hat. Denken Sie einmal darüber nach, wie oft es schon Situationen gegeben hat, in denen etwas zu Ihnen gesagt wurde und Sie diese Information falsch wahrgenommen haben. Deshalb ist es ratsam, bei Unklarheiten nachzufragen.

Denken Sie immer daran: Sie selbst bestimmen, wie Sie etwas wahrnehmen. Bewerten Sie so wenig wie möglich. Manchmal hilft schon eine kurze Frage, um wieder Klarheit in die Situation zu bringen.

Wenn Sie etwas belastet oder ein Gespräch gerade in eine unangenehme Richtung verläuft, so nehmen Sie die Energie aus diesem Gespräch. Antworten Sie ruhig und klar und verdeutlichen Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie sich von negativen Emotionen nicht beeinflussen lassen.

2.   Positives Denken

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Eine weitere Einstellung ist das positive Denken, es regt den Körper an und spornt zu Bestleistung an. Sehen Sie in jeder Situation auch die positiven Seiten und leben Sie im Jetzt. Denn jeder Moment ist einzigartig. Es liegt in unserer eigenen Macht, was wir aus jeder Situation machen und wie wir diese wahrnehmen.

Vielleicht ist der Stress im Studium mit den Prüfungen und Abgaben jetzt noch knapp vor Weihnachten für Sie sehr stressig. Versuchen Sie in dieser Situation einmal daran zu denken, wie stolz Sie danach auf sich sein können, das alles geschafft zu haben.

3.   Entspannung

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Stress und innere Unruhe bringen unseren Körper durcheinander und stellen unseren Körper vor einer großen Belastung. Da ist es wichtig, sich auch die Zeit für sich selbst zu nehmen.

So stärken Sie Ihr Immunsystem und nehmen die Belastungen leichter auf.

Eine Übung dazu ist eine bekannte Atemübung:

Bei dieser Übung achten Sie besonders auf Ihre Körperhaltung. Setzen Sie sich aufrecht auf einen Sessel und strecken Sie den Brustkörper heraus. Legen Sie Ihre Hände auf Ihren Bauch und atmen Sie tief ein und langsam bewusst wieder aus. Bei jedem Einatmen wölbt der Bauch sich nach Innen, bei jeder Ausatmung geht der Bauch heraus.

Die Übung besteht aus 4 Teile, die sich wiederholen, den Atemrhythmus bestimmen Sie dabei, beispielsweise alle Teile immer 4 Sekunden lang.

1.     Einatmen der Bauch wölbt sich nach Innen

2.     Anhalten

3.     Ausatmen, der Bauch geht heraus

4.     Anhalten

 

4.   Zeitmanagement

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Ein gutes Zeitmanagement ist besonders in diesen stressigen Situationen sehr hilfreich. Schreiben Sie für sich auf, was Sie alles noch erledigen müssen. Dafür eignet sich besonders gut eine To-Do-Liste mit Zeitangaben. In diesem Zeitplan ist alles enthalten, sowohl alle Termine und Aufgaben für Ihr Studium, als auch die privaten Termine und was Sie noch erlegen sollen. Erstellen Sie TO-Do-Listen und hängen Sie diese Pläne sichtbar bei sich auf. Was Sie erledigt haben, können Sie markieren. So sehen Sie, was Sie bereits alles geschafft haben und sind weiterhin motiviert.

Pausen sind auch beim Lernen wichtig, deshalb nehmen Sie sich bewusst ein paar Tage frei, um abzuschalten. Danach werden Sie feststellen, dass Sie mit mehr Energie wieder lernen und für Ihr Studium arbeiten können.

5.   Belohnungen

Ein Tipp: Überlegen Sie sich auch Belohnungen für schwierige Termine oder Aufgaben. Belohnungen stärken unsere Motivation und sind sehr anregend. Beispielsweise: Wenn Sie diese Präsentation fertiggestellt haben, dann dürfen Sie sich eine Folge Ihrer Serie anschauen, die sie mögen.

Wichtig: Konsequenz und Einhaltungen der Belohnungen. Das bedeutet, haben Sie die Aufgabe nicht fertig, dann gibt es auch keine Belohnung. Die Belohnung gibt es erst, wenn man die Aufgabe erledigt hat.
Oder wenn Sie nicht so gerne zu Ihrer Tante auf Besuch gehen. Dann überlegen Sie sich, etwas Nettes zu Ihrer Tante zu sagen. Ein Lächeln und nette Worte können viel bewirken und der Besuch bei der Tante wird durch die positiv Einstellung freundlicher. Als Belohnung könnten Sie für sich zum Beispiel danach sich einen Film anschauen, denn sie schon lange sehen wollen.

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Fazit

Für eine gelungene Weihnachtszeit benötigen Sie eine innere Balance. Hilfreich dazu sind Entspannungsübungen. Mit einem Zeitplan schaffen Sie Struktur und sehen Ihre Aufgaben auf einem Blick in Ihrer To-do-Liste. Pausen geben Kraft und Sie haben danach wieder die nötige Energie um weiter zu Lernen für das Studium.

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