Methoden von Vera F. Birkenbihl

Vera F. Birkenbih, war eine Trainerin, die sich zu einer ihrer Hauptaufgaben gehirn-gerechtes Lernen zu entwickeln gemacht hat. Dabei definierte sie den Begriff gehirn-gerecht (brain-friendly) in der Richtung, dass das Lernen unseren Gehirn, sowie dessen Funktion sowie der menschlichen Aufnahmetechniken gerecht werden soll. Eine große Bedeutung für das gehirn-gerechte Lernen hatte für Vera Birkenbihl der Humor, denn damit wird die Motivation, die zum Lernen notwendig ist, verstärkt angeregt.

In langer Forschungsarbeit, die auch in der USA stattfand, kam Vera F. Birkenbihl zum Begriff gehirn-gerechtes Lernen. Ihre Methode orientiert sich an neuronalen Prozessen, die schon im Kleinkinderalter aktiviert sind, so dass ein Kleinkind das Sprechen erlernen kann. Leider vergessen wir beim Fremdsprachen lernen auf diesen Prozess. Deshalb entwickelte Vera Birkenbihl ein Konzept zum Sprachen lernen, in dem Vokabeln lernen verboten ist.

Es ist in vier Schritten aufgebaut:

1. Dekodieren; 2. Aktiv Lesen; 3. Passiv Hören der 4. Schritt ist optional, je nach Grund des Fremdsprachenlernens - Aktivitäten (verschiedene Übungen um das Erlernte zu festigen.

Ein wichtiger Grundgedanke von Vera F. Birkenbihl war die Kreativität und die Assoziationen zu fördern.

Damit wird im Gehirn ein Denkfluss angeregt und ein Wissensnetz angelegt, denn je mehr Informationen im Gehirn gespeichert sind, desto mehr neue Informationen können aufgenommen werden, denn eine bekannte Information kann eine noch nicht für uns bekannte Information speichern. Zum Aktivieren unserer gespeicherten Informationen werden von Vera F. Birkenbihl die ABC-Listen und KaWa und KaGa angewendet. Sie bildete einige Wortkreationen, um das Verständnis besser zu fördern.