Bewegtes Lernen - BrainGym und Life Kinetik - Teil 2

Bewegtes Lernen - BrainGym und Life Kinetik - Teil 2

Bewegtes Lernen -BrainGym und Life Kinetik - Teil 2

 

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Bewegtes Lernen ist für manche Lernende ein Widerspruch, denn soll man nicht beim Lernen und Studieren auf seinem Arbeitsplatz die gestellten Aufgaben lösen?

In der Schule lernen wir 50 Minuten oft sitzend auf dem Platz zu verbringen. So hat sich das Bild eingeprägt, dass sitzend und ruhig gelernt wird. Dieses Verhalten kann man beim eigenständigen Lernen modifizieren.

 

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Bewegung fördert den Lernprozess. Dabei sollte eine gewisse Struktur eingehalten werden. Die Pomodoro-Methode eignet sich dafür sehr gut. So wird Lernen und Sport kombiniert. Auch beim bewegten Lernen sollen Pausen eingehalten werden.

Immer kann man beim Lernen nicht in Bewegung sein. Es gibt natürlich, wie bei jeden Lernvorgang auch Phasen, in denen man sitzend etwas ausarbeiten muss.

Hier ist die Selbstverantwortung sowie die Kreativität gefragt, wie man am besten Lernen und Bewegung kombiniert oder mit Sport die Wiederholungs- und einpräge Phase gestaltet.

 

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Lernen lässt sich in vielen Phasen mit Bewegung verbinden:

·         Karteikarten lernen

·         Wiederholung und Festigung von Lerninhalten

·         Lesen

·         Neue Ideen entwickeln

·         Diskussionen

Als Bewegung kann man kombinieren:

·         Spaziergänge

·         Radfahren

·         Stepper oder ähnliche Fitnessgeräte (statt Fernsehen oder Musikhören lernen)

·         ………

Der Vorteil beim bewegten Lernen ist, dass die körperliche Betätigung die Durchblutung anregt und somit das Gehirn auch aktivieren.

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Loci-Methode

Im antiken Griechenland bereiteten Lehrer die Redner auf ihre öffentliche Ansprache vor, indem sie mit ihrem Schüler aktiv am Marktplatz gingen. Bei diesem Weg verknüpften die Lernenden wichtige Begriffe (Schlüsselwörter) mit Orten des Marktplatzes. So konnte der Redner, dann frei seine Ansprache halten, denn er ging im Gedanken wieder den Weg und konnte bei den betreffenden Orten sich an die Schlüsselwörter erinnern.

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Brain Gym

Brain Gym bedeutet lernen durch Bewegung. Diese Bewegungsformen gehören in den

Bereich Education Kinesiologie (Edu-K). Durch spezielle Übungen werden Blockaden gelöst und die Lernbereitschaft gefördert. Diese Bewegungsabläufe kommen nicht im Alltag vor, sondern sind oft mit Akupunkturpunkten verbunden. Gezielte Bewegungsabläufe helfen, das Gehirn zu vernetzen, sodass die Gehirnaktivität gefördert wird.

Die Bewegungsübungen helfen, die Konzentration zu steigern. Der Zusammenhang von Bewegung, Gehirnentwicklung und Lernen wird durch Übungen gefördert. Paul Dennison und seine Frau sind die Begründer der Braingym.

 

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Fazit:

Bewegung ist für das Gesamtwohlbefinden sehr wichtig. Bewegung fordert die Aktivität. Lernen ist eine aktive Tätigkeit. Deshalb soll immer in Lernphasen auch Bewegungsabläufe eingebaut werden.

Falls es keine Möglichkeit, mit Bewegung zu lernen gibt, soll in der Pause oder in der Freizeit aktiv Sport betrieben werden, denn die sportliche Betätigung ist ein Ventil für emotionale und körperliche Bedürfnisse. Sport macht glücklich.

 

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