Überzeugungen und Glaubenssätze - alte Denkmuster aufbrechen

Wir haben alle Überzeugungen, feste unerschütterliche Wertvorstellungen. Diese Meinungen oder Erfahrungen, werden nicht mehr hinterfragt, sondern als fester Glauben in unser Leben verankert. Die Richtigkeit dieser Überzeugungen wird oft individuell überprüft und dann in Folge als Wertvorstellung in unserem Gehirn als richtige und zu treffende Wertvorstellung gespeichert. Wenn in unseren Leben nun eine Situation eintritt, wo eine Entscheidung von uns gefordert wird und wir zu diesem Thema schon eine feste Überzeugung haben, wird nicht mehr lange überlegt, sondern nach dieser Überzeugung gehandelt.

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Solche Überzeugungen können von anderen Mitmenschen als Vorurteil betrachtet und gewertet werden. Unter dem Begriff Vorurteil versteht man, dass ein Urteil gefällt wird, ohne dass der Sachverhalt oder die Situation gründlich und umfassenden untersucht wurde. Vorurteile können sowohl positiv als auch negativ sein.

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Überzeugungen bestehen aus Glaubenssätze. Unter Glaubenssätzen versteht man Verallgemeinerungen über Beziehungen und Erfahrungen.

Glaubenssätze sind Verallgemeinerungen.

Beispiele:

.) Das liegt in unserer Familie.
.) Mädchen können keine Naturwissenschaften.
.) Männer weinen nicht.
.) Fragen bedeutet eine Schwäche zu haben.
.) Du wirst nie Radfahren lernen…….

 

Auch hier gibt es Glaubenssätze, die positiv motivieren, jedoch sind viele Glaubenssätze einschränkend, denn die Glaubenssätze lenken den Fokus unserer Aufmerksamkeit auf einem bestimmten Sachverhalt und dadurch ist keine freie Entwicklung möglich. Unbewusst verändern wir unser Verhalten und unsere Handlungen. Dadurch tritt das erwartete Ergebnis ein und der Glaubenssatz ist betätigt.

z.B.

Männer sind schlecht beim Kochen.
Nun probiert jemand mit diesem Glaubenssatz aus einem Kuchen zu backen. Schon bei der Zubereitung des Teiges kann es nun passieren, dass die Eier nicht ordentlich getrennt wurden und der Eischnee misslingt. Nun kann noch der Fall eintreten, dass die Butter nicht schaumig gerührt wird. Wenn jetzt zu guter Letzt eine Panne beim Backen passiert (der Kuchen geht nicht auf oder war zu lange im Backrohr……) so kommt die Bestätigung des Vorurteils. Denn auch zum Backen braucht man Routine.

 

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Glaubenssätze können so einschränkende sein, dass wir einige Dinge überhaupt nicht ausprobieren, denn es wird uns immer wieder gesagt, dass wir diese Fähigkeit eben nicht besitzen.

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Es gibt aber eine Lösung, wenn man die Glaubenssätze bewusst erkennt, kann durch ein Training die negativen Glaubenssätze durch positive ersetzen. Das bedeute, dass man sich mit den eigenen Glaubenssätzen auseinandersetzt und eine Veränderung anstrebt. Da jedoch das schlechte Verhalten nun verlernt werden muss und die positive Wertvorstellung verankert werden soll dauert dieser Prozess eine gewisse Zeit. Als Richtlinie bei täglichen Training dauert es 49 Tage, bis die neue Fähigkeit in unserem Gedächtnis fest verankert ist. MEG-Denkwelt kann diesen Weg unterstützen.

 

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Fazit:

Überzeugungen und Glaubenssätze begleiten uns auf unserem Leben. Sie können uns helfen einige Situationen schneller einzuschätzen. Jedoch sollte man einschränkende Glaubenssätze herausfiltrieren und in positive umwandeln, sodass wir unsere Träume auch verwirklichen können.

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